Über mich

KONSTANZE MEINDL

Mein Zugang als Verhaltensbiologin bietet mir das Knowhow Verhalten zu analysieren, Rollenbilder zu verstehen und zwischenmenschliche Probleme zu antizipieren.

Die Fotografie als eines meiner Werkzeuge hilft Verhalten zu Visualisieren und somit die wesentlichen Inhalte zu transportieren.

Wie reagieren andere Menschen auf meine Emotionen? Darf ich ganz ich selbst sein ohne ausgelacht oder getadelt zu werden? Schon als Kind habe ich mich viel mit meiner Wirkung auf anderen Menschen und meiner eigenen Reaktion beschäftigt. Was löst das Verhalten anderer Menschen in mir aus? Ich hatte schon immer eine gute Beobachtungsgabe und konnte gut auf andere Menschen eingehen, aber ich verstand oft nicht warum sich Menschen in bestimmter Weise verbal oder non-verbal verhielten.

Im Studium der Humanbiologie habe ich diese Beobachtungsgabe geschult und viel über die Ursachen menschlichen Verhaltens erfahren. Unser Verhalten folgt im Wesentlichen klaren Richtlinien. Die Mechanismen zu kennen, die in der Geschichte des Menschen dazu geführt haben (Phylogenese) oder in der Individualentwicklung des Menschen dazu führen (Ontogenese), dass sich ein bestimmtes Verhalten entwickelt, hilft die Menschen besser zu verstehen und auf ihre oft unterbewussten Bedürfnisse einzugehen.

Die Fotografie ist das perfekte Werkzeug anthropologische Inhalte anschaulich darzustellen.  In meinen Projekten ist mir wichtig, den Menschen in seiner Umwelt mit seinen spezifischen Fähigkeiten, seinen Interessen und seinem Charakter in den Mittelpunkt zu stellen.

Während und nach dem Studium der Anthropologie an der Universität Wien arbeitete ich wissenschaftlich mit Fotografien. Im Anschluss an das Studium absolvierte ich dann eine fotografische Ausbildung an der Prager Fotoschule Österreich. Mit der Fotografie lernte ich meine Beobachtungen schließlich auch zu visualisieren.

Die nächsten Jahre verbrachte ich als Trainerin in der Erwachsenenbildung. Ich war noch nie zuvor an einem Ort, an dem so viele unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen (und damit meine ich nicht nur Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern). Menschen mit völlig unterschiedlichen persönlichen Geschichten saßen zusammen mit demselben Ziel – einen Schulabschluss, eine Studienzulassung oder ähnliches. Das war der Moment, wo mich die Verhaltensforschung endgültig gepackt hat und ich begann ehrliche Kommunikationssignale, wie sie unser Körper ununterbrochen sendet, aktiv auch im Alltag zu beobachten und analysieren.